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Das Projekt „Lust auf Vielfalt – das Netzwerk der Arche-Region Flusslandschaft Elbe stärken“ wird gefördert durch:

Arche-Produkte

Von der Weide auf den Teller

Die Graugänse ziehen über unsere Köpfe hinweg, hinter uns ist der Ruf der Kraniche zu vernehmen und …ist da nicht gerade ein Biber ins Wasser abgetaucht? Bei einem Ausflug durch die Arche-Region gehört ein Picknick mit Brot, Wurst und Käse am Elbestrand sicherlich zu den erinnerungswürdigen Momenten. Ebenso wie das Einkehren in Gasthäuser oder Cafés, die regionale Lebensmittel zu zauberhaften Überraschungen veredeln. Frische Zutaten von den Äckern und Weiden sowie aus den Ställen und Käsereien der Region, gepaart mit Kreativität und handwerklichem Geschick unserer Gastgeber: Das ist echter Genuss!


Der in einigen Häusern angebotene Arche-Brotzeitteller ist die ideale Stärkung nach einem langen Tag auf dem Sattel oder in den Wanderschuhen. Nordisches Sauerfleisch mit Bratkartoffeln, saftige Burger vom Englischen Parkrind oder widerständiges Geschnetzeltes vom Protestschein – der Einfallsreichtum und das Traditionsbewusstsein sind bei den Köchen groß. Die RegioApp liefert weitere Informationen zu den Gasthäusern und deren Angeboten:

 

  • Plan B in Stiepelse
     
  • Sprechzimmer in Dannenberg
     
  • Café auf dem Michaelshof in Sammatz
     
  • Kulturbarbarei in Grabow
     
  • Wittlerins Wohnzimmer in Jabel
     
  • Urtes Wohnküche in Bleckede
     
  • Café beim Hof an den Teichen
     
  • Bio-Hotel Kenners Landlust in der Göhrde
     
  • Café zum Schwarzen Schaf in Preten
     
  • Hotel Hannover in Neuhaus

 

 

Wir wollen ehrlich sein

Fleisch wächst nicht auf Bäumen. Wenn Menschen sich entscheiden, Fleisch zu essen, müssen dafür Tiere getötet und geschlachtet werden. Wildtiere wie auch Nutztiere. Wir in der Arche-Region bezeichnen unsere Arche-Tiere gar nicht so gerne als Nutztiere, sondern lieber als Haustiere, weil sie zu unseren Höfen und unserem Leben dazugehören. Dennoch müssen auch alte, seltene Haustierrassen genutzt und ihre Produkte wie Käse, Wurst, Fleisch, Eier, Honig oder Wolle vermarktet werden, damit ihr Aussterben verhindert wird.


Unsere Tiere sollen im Verlaufe ihres Lebens bestenfalls nur gute Erfahrungen mit Menschen machen. Sie wachsen uns ans Herz und wir wahren den Respekt vor jedem Tier. Daher fährt von uns auch niemand froh gelaunt zum Schlachter. Wir achten auf kurze Transportwege und wollen den letzten Gang der Tiere so stressfrei wie möglich gestalten. Möglichst alle Teile sollen von der Schnauze bis zum Schwanz verwertet werden.


Die Arche-Bauernhöfe erzeugen regionale, hochwertige Produkte. Frischfleischstücke aus der Keule, wie auch Rücken und Filet, reifen mehrere Wochen unvakuumiert am Knochen. Tatsächlich besitzen alte Haustierrassen oftmals einen höheren Fettanteil. Das bedeutet, dass das Fleisch intramuskulär von feinen Fettäderchen durchzogen ist, beim Garen zarter wird, saftiger bleibt und zudem sehr schmackhaft ist. Den Bauernhöfen der Arche-Region ist die artgerechte Haltung wichtig. Daher haben wir ein gutes Gefühl, wenn wir unsere Produkte in den Händen halten.

 

„Wir nehmen den Tieren das Leben, darum ist es uns
eine ethische Pflicht, ihnen ein gutes Leben zu geben.“

– Karl-Ludwig Schweisfurth