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Das Projekt „Lust auf Vielfalt – das Netzwerk der Arche-Region Flusslandschaft Elbe stärken“ wird gefördert durch:

Aus der Natur in den Garten

Auch alte Pflanzensorten geraten durch die Züchtung von leistungsfähigeren Sorten zunehmend in Vergessenheit. Ähnlich wie bei den alten Haustierrassen sprechen aber so viele Gründe dafür, auf alte Sorten zu setzen: Die Vielfalt der Kulturpflanzensorten stellt ein wertvolles menschliches Kulturgut dar; viele alte Sorten lösen weniger Allergien aus und sind ernährungsphysiologisch verträglicher; sie sorgen für eine größere Vielfalt auf den Feldern und Wiesen; alte Sorten sind widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen und sie überzeugen nicht zuletzt durch ihren Geschmack.

Apfelblüte (Foto: Joachim Römer)Obst
Obstalleen und Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild in Amt Neuhaus. In den meisten Fällen wurden alte Obstsorten gepflanzt, die in anderen Regionen schon lange verschwunden sind. Gelber Richard oder Roter Brasilienapfel – wo kommen diese her und warum gibt es im Supermarkt nur noch so wenige Apfel- und Birnensorten?

Getreide
Welche Getreidearten gibt es? Was sind Emmer undNach der Getreideernte in Amt Neuhaus (Foto: Carina Roßmann) Einkorn und wo kommen Gerste und Weizen her? 
 
Kräuter
Kräuter stehen nicht nur in unseren Gärten. Die vielfältigen Lebensräume in der Elbtalaue bringen eine besonders artenreiche Pflanzenwelt hervor, wie z.B. verschiedene Lauch- oder Minzearten. Und wer hätte gedacht, dass es in Neuhaus ein herzögliches Gewächshaus mit Zitronen-, Myrten- und Feigenbäumen gab?